Unser Kind (fast 3J) hat seit 1,5 Jahre massive Angst vor anderen Kindern. Wir haben immer wieder regelmäßig den Kontakt gesucht auf dem Spielplatz, Kurse, Kinderturnen, private Treffen, aber es ist nur ein wenig besser geworden.
Jetzt behindert die Angst die Eingewöhnung in den Kindergarten und die Erzieherin ist ratlos.
Wir werden erneut die KiA (hat bisher gemeint es verwächst sich) kontaktieren. Was können wir noch tun? Druck bringt auf jeden Fall überhaupt nichts. Vorsichtiges Ermutigen ist schnell schon zu viel Druck und nichts tun ist auch keine Option. Es belastet auch uns als Familie.
Hallo Sahara,
willkommen im Elternforum der bke-Onlineberatung. Mein Nickname ist bke-Stephan-Bäcker und ich gehöre zum Moderationsteam.
Manchmal geht es mir so, dass ich fast gar nichts raten kann, weil die Eltern schon so viel Gutes tun. Das ist auch bei Ihnen so. Sie sind geduldig, helfen Ihrem Kind mit kleinen Schritten, haben schon viel probiert. Und es ist ein kleines bisschen besser geworden. Es gibt Kinder, die für die Kita-Eingewöhnung und für den Spielplatz länger brauchen, als andere. Dafür können sie oft andere Dinge erstaunlich gut. Ist das bei Ihnen auch so? Meiner Meinung nach machen Sie es genau richtig, Sie bleiben dran. Vielleicht dauert die Kita Eingewöhnung etwas länger. Jede 5 Minuten, die Sie wegbleiben können helfen. Aus 5 Minuten werden 15 Minuten und hoffentlich geht es dann in etwas größeren Schritten weiter.
Wie würde Ihr Kind reagieren, wenn Sie ihm abends sagen: "Ich glaube, morgen schaffst Du es schon mit viel weniger Angst in die Kita zu gehen. Ein bisschen Angst ist völlig in Ordnung." Oder hätten Sie andere Ideen, mit denen Sie noch mehr Zuversicht ausstrahlen können? Würde es helfen, wenn eine andere Vertrauensperson als Sie Ihr Kind zur Kita begleiten würde?
Das waren meine ersten Gedanken. Wir können gerne hier im Forum noch mehr Ideen austauschen.
Ganz viele Grüße,
bke-Stephan-Bäcker